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Blaubeere
sonnig, es müsste aber auch Halbschatten gehen (da Waldpflanze)
April
ja
Boden muss sauer bleiben, daher kalkarmes Wasser! Regenwasser am besten.
mit Nadelholz-Mulch, fördert Bodensäure und Pilze, die mit der Heidelbeere in Symbiose leben
nur alle paar Jahre alte, wenig blühende Ruten ganz unten abschneiden
winterhart
mehrjährig
Samen und Stecklinge. Letzteres im Juni; kräftige, noch nicht abblätternd-berindete Triebspitzen in Erde stecken, Tüte/Glas drüber, warm stellen. Soll aber oft nicht klappen. Absenker, wenn möglich.
schmackhafte Sorten: Goldtraube – schmeckt nach nichts: Ama
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Brombeere
Sonne, lichter Halbschatten
Mai-Juli, Beeren ab Juli
soll gehen
wenn die Wurzeln im Freiland noch nicht richtig ausgebildet sind (in den ersten Jahren), muss gegossen werden - würde wohl auch für Kübel gelten
normal
abgetragene Triebe: im Herbst oder Frühjahr bodennah abschneiden
neue Triebe: im August Seitentriebe auf 2-3 Blätter einkürzen
winterhart
mehrjährig
durch Absenker
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Buschbohnen
Sonnig, lockerer, humosiger, kalkhaltiger Boden
Mitte Mai - Anfang Juli ins Freiland, 3 cm tief, 4-5 Körner pro Saatstelle
8-10 Tage
Juli - Oktober, regelmäßig durchpflücken
Sehr gut
Einfach einfrieren ohne Waschen, ohne Blanchieren u. dgl.
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Bärlauch
schattig, humoser Boden
Ende April / Anfang Mai
Zwiebeln 2 cm tief
Frühjahr bis Herbst
März bis zur Blüte, mit Schere oder Messer
Ja
Feucht halten
winterhart
mehrjährig
Zwiebeln, Samen (Blüten stehen lassen und Samen an Ort und Stelle belassen)
Immer nur die Hälfte der Blätter ernten, damit die Zwiebel den Rest des Jahres Kraft fürs nächste Jahr sammeln kann. Kann eingefroren werden, ansonsten sofort verwerten.
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Dill
sonnig bis halbschattig, windgeschützt
Juli, August
Ab April, alle 2-3 Wochen
2-3 Wochen
Ja, großer Topf
einjährig
Samen
Bienenfreundlich, gut gegen Magenbeschwerden und böse Geister. Besonders gut gedeiht er zwischen Gurken, Salat und Kohlarten. Und: In Mischkultur mit Möhren oder Pastinaken fördert Dill die Keimung und das Aroma des Wurzelgemüses. Nicht in der Nähe hingegen sollte Fenchel stehen, da sich die Pflanzen gegenseitig bestäuben.
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Feuerbohnen
Sonnig (halber Tag Sonne reicht)
Mitte Mai - Ende Juni/Anfang Juli ins Freiland, 3 cm tief, 4-9 Körner pro Stange
8-20 Tage bei 15-20 °C
Juli - Oktober
Sehr gut
Hoher Wasserbedarf während der Blüte
unnötig
Bohnen vom Vorjahr
Kann auf feuchtem Zellstoff vorgezogen werden
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Forsythie
Dezember/Januar: unbelaubte Steckhölzer schneiden: geraden, olivgrünen, unverzweigten Zweig an der Ansatzstelle abschneiden, oberes Ende über einem Auge abschneiden, in gartenschere-lange Stücke kurz unterhalb eines Auges zerschneiden, oben und unten eine Knospenpaar lassen. Unteres Ende schräg schneiden, damit man weiß, wo oben und unten ist. Evtl. im Winter in feuchten Sand einschlagen.
Beim Einpflanzen nur 2 Fingerbreit aus der Erde gucken lassen
Stecken im Frühjahr
Bewurzelung im Mai
Im Frühsommer Neutriebe pinzieren
1 Jahr, bis sie ausgepflanzt werden können
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Hornveilchen
Sonnig bis halbschattig
Januar im Haus vorziehen, dann bis September
Ja
winterhart
Mehrjährig
Samen
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Husarenknöpfchen
volle Sonne
Juni - Oktober
ja, aber mir ist eine im gekauften Topf nach ein paar Wochen eingegangen
Dauernässe soll zu Wurzelfäule führen; vielleicht war der Topf zu nass
normal
nicht nötig; wenn blühfaul, kräftig stutzen
nicht winterhart
einjährig
Samen
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Kartoffeln
Sonnig
Mai, auch im September (wie in Irland üblich), dann aber 20 cm tief (letzteres hat nicht geklappt)
Ja
Beim Pflanzen Humus ins Pflanzloch geben, darauf die Kartoffel legen
Pflanzabstand 35-45 cm, so, dass man anhäufeln kann. 10-15 cm; in einer Furche pflanzen, damit man höher anhäufeln kann.
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Kolkwitzie
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Kürbis Hokkaido
sonnig, warm, nahrstoffreich (Kompost)
Mitte Mai bis Mitte Juni, 2–3 Kerne pro Pflanzloch
10–14 Tage
September – Oktober
ausreichend
ja
nicht aus eigenen Kernen!
2–3 Früchte pro Pflanze
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Männertreu
Sonne und Halbschatten
durchgehend von Mai bis September
kleiner Topf reicht
reichlich, am besten ins Fußbad stellen
kaum
nicht nötig, aber Formschnitt möglich
einjährig
Aussaat
Pflanze ist giftig
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Möhren
Sonnig, normaler Boden
März - Juli, 2 cm tief
2-3 Wochen bei 5-20 °C
Juli (frühe Sorte) - November
nach Aussaat feucht halten
Anbaupause 3 Jahre, verträgt sich gut mit Dill (siehe dort), wenn 10 cm hoch, auf 5 cm Abstand verziehen
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Silberblatt
Sonne, Halbschatten
Juli bis Anfang August; blüht erst im zweiten Jahr
kleiner Topf genügt
reichlich, kann im Fußbad stehen
abgeblühtes und sparriges Kraut kann jederzeit abgeschnitten werden
kann im Haus warm und hell überwintert werden, ist ausgepflanzt wohl winterhart
mehrjährig
abgeschnittenes Kraut bewurzelt schnell im Wasserglas
passt gut mit leuchtend gelb blühenden Pflanzen zusammen
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Sommerflieder
Starker Rückschnitt Mitte Februar. Verhindert Vergreisung. Zweige vom Vorjahr bis auf 2–3 Knospenpaare kürzen. Jährlich schneiden, da Rückschnitt ins alte Holz nicht gut vertragen wird. – Abgeblühtes entfernen regt zur Neublüte an.
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Spierstrauch / Spiere
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Tomaten
Sonnig
Ja
Gleichmäßig feucht halten
Ja
Blütenendfäule: Kalzium-Mangel, auch hervorgerufen durch Wassermangel, auch durch Überdüngung mit Kalium, Magnesium oder Stickstoff. Wenn akut, mit Algenkalk düngen.
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Verbene
Sonne (prüfen, ob auch Halbschatten)
durchgehend von Juni bis September (später noch präzisieren)
kleiner Topf genügt
reichlich, am besten im Fußbad stehen lassen
scheint nicht viel Dünger zu brauchen
Verblühtes abschneiden mag etwas helfen
einjährig
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Waldmeister
Schattig, normaler Gartenboden
Frühjahr, Samenreife im Sommer
Herbst (Kaltkeimer)
März-Mai, September-Oktober
Frühjahr
Vor und während der Blüte im Frühsommmer, trocknen für das typische Aroma oder über Nacht anwelken lassen für Maibowle
Ja
Winterhart
Dauerhaft
Teilung, Samen
Unterdrückt durch Wurzelausscheidung alle anderen Pflanzen